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Ist es sinnvoll, wenn ich meinen Rauchstopp meinem Umfeld mitteile?

Ist es sinnvoll, wenn ich meinen Rauchstopp meinem Umfeld mitteile? In diesem Beitrag möchten wir der Frage nachgehen, ob es sinnvoll ist, wenn Sie Ihren geplanten Rauchstopp Ihrem Umfeld mitteilen. Wir möchten hier einige Denkanstösse mitgeben, damit Sie diese Frage für sich selbst besser beantworten können.

Nicht jeder Mensch funktioniert gleich und das gilt auch beim Rauchstopp, resp. beim Thema Nichtrauchen. Daher müssen Sie für sich einen Rauchstopp-Weg finden, der für Sie am besten passt, unabhängig davon, was Rauchstopp-Experten oder teilweise sogenannte Rauchstopp-Experten erzählen.

Sie können diese Frage nämlich selber beantworten. Wenn Sie Ihren geplanten Rauchstopp Ihrem Umfeld mitteilen, erzeugen Sie in sich selber Druck. Denn Sie wissen jetzt genau, Ihr Umfeld wird mit Spannung erwarten, wie es Ihnen nach dem Rauchstopp geht. Eventuell haben Sie ein bisschen mehr Verständnis aus Ihrem Umfeld, aber Sie haben vor allem Druck nach Ihrem Rauchstopp. Sie werden mir Argus-Augen beobachtet. Das führt uns zur nächsten Frage: Hat Ihnen Druck bisher zum Thema Rauchstopp geholfen? Wahrscheinlich nicht, denn sonst würden Sie diese Zeilen nicht lesen. Hilft Ihnen der gesundheitliche Druck? Der Druck, dass Sie eventuell eine Krankheit bekommen? Hilft Ihnen der finanzielle Druck? Zu wissen, dass Sie das Rauchen jedes Jahr CHF 3’000.- kostet? Hilft Ihnen der gesellschaftliche Druck? Freunde, Verwandte, Familie und Bekannte die es ja gut meinen aber halt trotzdem immer wieder sagen: «Hör doch mit dem Rauchen auf, es wäre halt schon besser für dich!» etc. Hilft Ihnen das wirklich? Es mag vielleicht dazu führen, dass Sie noch dringender aufhören wollen. Aber es hilft Ihnen nicht beim Rauchstopp, resp. beim Aufhören. Warum? Die Antwort ist ganz einfach. Wie fühlt sich Druck generell an? Wie fühlt sich die gesundheitliche Angst an? Wie fühlt sich der gesellschaftliche Druck an? Natürlich schlecht. Und was brauchen Raucherinnen und Raucher wenn sie sich schlecht fühlen? Eine Zigarette. Aus unserer Erfahrung nützt der Druck beim Rauchstopp leider nicht viel. Teilweise ist fast schon das Gegenteil der Fall. Der Rauchstopp wird noch schwieriger, denn Raucher fühlen sich schlecht und der Drang zum Rauchen wird grösser und damit auch das Gefühl des Verlustes.

Natürlich können Sie sich selber unter Druck setzen. Oder spätestens wenn der Arzt sagt, jetzt MÜSSEN SIE den Rauchstopp angehen, haben Sie enormen Druck. Vielleicht hören Sie dann auf. Aber seien Sie ehrlich: Wie fühlt sich das an? Einfach nur schrecklich. Und wir denken Sie haben etwas Besseres verdient, als unter Druck und schlechten Gefühlen den Rauchstopp anzugehen. Vielleicht sind Sie dann ein Nichtraucher, aber wahrscheinlich einer von denen die stinksauer, mit einem konstanten Verlustgefühl durch die Welt geht. Sie werden zu einem der penetranten Ex-Raucher. Die kennen wir alle. Das Schöne beim Easyway ist, dass unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach dem Kurs, also nach dem Rauchstopp zu sehr verständnisvollen und zufriedenen Ex-Raucher werden. Und das fühlt sich um Welten besser an.