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Rauchentwöhnung sinnvoll

Jugendliche Raucher angeblich stärker MS-gefährdet
Vor allem Raucher im jungen Alter haben nach neuen Erkenntnissen ein weit aus höheres Risiko, an Multiple Sklerose (kurz MS), welche die Nerven befällt zu erkranken.

Darauf weisen am heutigen Montag die entsprechenden Lungenärzte des Bundesverbands der Pneumologen (BdP) in der deutschen Stadt Heidenheim unter Berufung auf die aktuellen Ergebnisse einer aktuellen Studie hin.

Jugendliche welche bereits in einem Alter unter 17 Jahren mit dem schädlichen Rauchen beginnen, ist ungefähr dreimal so stark gefährdet, eine der besagten Krankheit MS zu entwickeln wie eine Person die auf Zigaretten verzichtet, erklärt Dr. Michael Barczok, zuständiges Vorstandsmitglied im BdP und praktizierender Pneumologe im Lungenzentrum der deutschen Stadt Ulm.

Wer hingegen erst in späteren Jahren mit dem Rauchen beginnt, hat nach offiziellen Studien kein erhöhtes Risiko. Das hat sich bei einer aktuellen Untersuchung mit mindestens 87 MS-Patienten herausgestellt, die in naher Zukunft auf der entsprechenden Jahreskonferenz der American Academy of Neurology offiziell vorgestellt wird.

Die Nervenkrankheit Multiple Sklerose ist eine sogenannte chronisch entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, die das komplette Gehirn und Rückenmark des Menschen befallen kann. Dabei werden diverse Teile der entsprechenden Nervenfasern zerstört, die maßgeblich an der Weiterleitung von sogenannten Nervenimpulsen beteiligt sind, aber auch Nervenfasern und -zellen selbst.

Durch diesen Prozess kommt es bei den Betroffenen Personen unter anderem zu folgeschweren Lähmungserscheinungen, Muskeln können nicht mehr richtig koordiniert und Sinnessignale nicht mehr korrekt an die richtigen Stellen weitergegeben werden.